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Alle drei Gemeinden stellen sich deutlich hinter die Übernahme der Infrastruktur am Berg

Die Übernahme der touristischen Infrastruktur am Berg der Weissen Arena durch die drei Gemeinden Flims, Laax und Falera kommt zustande. Auch in Flims sagten die Stimmberechtigten mit 85.48 Prozent sehr deutlich JA zu einer entsprechenden Beteiligung. Die gemeindeeigene Finanz Infra AG wird nun die Bahnen, Lifte, Gebäude und Leitungsnetze am Berg von der Weissen Arena Bergbahnen AG übernehmen. Die Weisse Arena wird sie dann pachten und weiter betreiben.

Foto: Weisse Arena Gruppe

Gemeinsame Medienmitteilung der Gemeinden Flims, Laax und Falera mit der Weissen Arena Gruppe vom 26. Oktober 2025

Mehr als zwei Drittel aller Stimmberechtigten gingen in Flims an die Urne und sagten mit mehr als 85 Prozent JA zu einem Kredit über zwei Millionen Franken. An den Gemeindeversammlungen von Falera und Laax waren die Zustimmungen mit über 93 Prozent sogar noch höher gewesen. Die Weisse Arena Bergbahnen AG wird ihre Infrastrukturen am Berg nun an die Finanz Infra AG verkaufen, sie als «Sale and Leaseback» zurückpachten und mindestens für 30 Jahre weiterbetreiben. Die Finanz Infra AG gehört heute zu zwei Dritteln den drei Gemeinden, wird von diesen nun aber vollständig übernommen. 

«Die Resultate in allen drei Gemeinden sind eine riesige Freude!», sagt Christoph Schmidt, Gemeindepräsident von Flims. «Das Vorhaben wurde kontrovers diskutiert und hat sehr viele Stimmberechtigte an die Gemeindeversammlungen und an die Urnen gebracht. Nun wurde es in einer Deutlichkeit angenommen, die keine Fragen offenlässt. Die weitere Entwicklung unseres Tourismus braucht die Zusammenarbeit der öffentlichen Hand, der Unternehmen und der Bevölkerung.»

Franz Gschwend, Gemeindepräsident von Laax, freut sich sehr: «Die deutlichen Resultate sind ein klarer Vertrauensbeweis in die Arbeit der Verantwortlichen für das Projekt und die drei Gemeindevorstände. Die Gemeinden haben zusammen mit der Weissen Arena Gruppe ein ausgewogenes Geschäft ausgehandelt, das nun eine sehr deutliche Zustimmung erhalten hat. Gleichzeitig hat aber auch die Weisse Arena Gruppe ein Vertrauensvotum erhalten: Sie arbeitet seit Jahrzehnten als fairer Partner mit der Region zusammen.»

Junge Stimmbürger:innen habe sich engagierten

«Ich bin überwältigt, dass die Zustimmung so hoch ist, und dass sich so viele jüngere Stimmberechtigte für das Vorhaben engagiert haben», sagt Norbert Good, der Gemeindepräsident von Falera. «Die Jungen waren schon in den beiden Gemeindeversammlungen von Falera und Laax sehr präsent und haben nun wohl auch bei der Urnenabstimmung in Flims für das Vorhaben gestimmt. Es ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für die kommenden Generationen.»

Auch für Reto Gurtner, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats der Weisse Arena Gruppe, ist das Resultat eine grosse Genugtuung: «Die Weisse Arena hat der Region einen grossen Teil ihres Wohlstandes ermöglicht und bietet heute mehr als zwei Drittel der Arbeitsplätze im Tourismus der Destination. Diese Erfolgsgeschichte war nur möglich, weil unsere Unternehmung und die Gemeinden seit mehr als einem halben Jahrhundert partnerschaftlich zusammenarbeiten. Die Bündelung der Infrastruktur in der einheimischen Finanz Infra AG ist ein weiterer Schritt in dieser Zusammenarbeit.»

Erleichtert ist auch Adrian Wolf, der das Vorhaben als Projektleiter vorangebracht hat: «Vor 20 Jahren betraten die Gemeinden und die Weisse Arena mit der Gründung der Finanz Infra AG Neuland. Das Modell funktioniert sehr erfolgreich und wurde mehrfach kopiert. Mit der Zustimmung der drei Gemeinden können wir das Erfolgsmodell nun von den Beschneiungsanlagen auf die gesamte Infrastruktur am Berg ausbauen. Ich bin überzeugt, dass auch dieser Schritt zum Vorbild für andere Destinationen in den Alpen wird.»

 

Als Beauftragter für die Kommunikation unterstützte Christian Gartmann  die Gemeinden Flims, Laax und Falera und die Weisse Arena Gruppe im Hinblick auf die Volksabstimmungen. Er bereitete Präsentationsmaterial und Hintergrundinformation auf, schrieb Medienmitteilungen und führte zwei Medienorientierungen durch, an denen bis zu 20 Redaktionen teilnahmen.