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Baubeginn des InnHub La Punt mit Schwerpunkt Holzbau und Kreislaufwirtschaft

In La Punt/GR laufen seit Juli die Bauarbeiten zum Innovationscampus InnHub La Punt. Bei einer Vorstellung des Bauprojekts für Gäste und Medienschaffende standen der Holzbau und die Bedeutung des Arbeitstourismus für die Region im Zentrum. Der InnHub La Punt vereint moderne Architektur mit Verantwortung für die Umwelt und die Zukunft. Er soll Ende 2028 eröffnet werden.

Visualisierung: Foster + Partners (c)

Medienmitteilung für die InnHub La Punt AG vom 28. September 2025


Das Engadin solle nicht nur ein Ort des Rückzugs, sondern auch der Neuerfindung und Innovation sein, sagte der La Punter Caspar Coppetti als Vertreter aller Initianten. «La Punt und der InnHub sollen ein Begegnungsort für Unternehmen, Athleten, die regionale Bevölkerung und Gäste werden. Wir möchten nachhaltige Impulse setzen und Fortschritt in den Bereichen Sport, Gesundheit und Innovation aktiv mitgestalten.» Der InnHub solle eine neue Form von Arbeitstourismus nach La Punt und ins Engadin bringen, so Coppetti.

Besonders stolz sind die Initianten des InnHub auf die Gestaltung des Innovationscampus durch den weltbekannten Architekten Norman Foster und die Konstruktion aus Holz. «Architekten, Planer und Fachexperten haben ein Gebäude entwickelt, in dem Innovationen entstehen können und das die Innovation auch nach aussen ausstrahlt», sagte Urs Simeon von Fanzun Architekten, der als Bauherrenvertreter agiert. «Die Holzbauweise mit dem Einsatz lokaler Materialien bringt höchste architektonische Ansprüche und eine nachhaltige Bauweise beispielhaft zusammen. Das Design interpretiert die Engadiner Baukultur ganz neu.»

Im InnHub La Punt werde das Holz von rund 2'400 Fichten verbaut, erklärte Gian-Andri Solèr, Geschäftsleiter der Uffer Holz AG. «Die Bäume sind in den Wäldern des Engadins, der Val Surses und Mittelbündens gewachsen. Sie wurden ab 2023 geschlagen, getrocknet und werden in der Sägerei «Resurses» in Tinizong und dem Uffer-Werk in Savognin verarbeitet.» Mit dem Entscheid, konsequent auf regionales Holz und lokale Verarbeitung zu setzen, lebt der InnHub La Punt Nachhaltigkeit und stärkt die regionale Wertschöpfung. Der InnHub steht nicht nur für moderne Architektur, sondern auch für die Verantwortung für Umwelt und Zukunft.»

Dieser Anspruch zeigt sich auch im Bauprozess und der Zusammenarbeit mit lokalen Baufirmen. Seit dem Spatenstich im Juli wurden bereits erste zentrale Arbeiten abgeschlossen. Bestehende Gebäude wurden zurückgebaut, rund 15'000 Kubikmeter Erdmaterial ausgehoben, die Bodenplatte gegossen und die unterirdische Zufahrt erstellt. Bis Ende des Winters wird bereits ein Teil des Untergeschosses fertig sein, so dass im kommenden Sommerhalbjahr der Holzbau beginnen kann. Die Eröffnung des InnHub La Punt ist für Ende 2028 geplant. 

Der InnHub La Punt 

Der InnHub La Punt wird Konferenz- und Co-Workingräume, Hotelzimmer und touristisch bewirtschaftete Wohnungen, einen Sportbereich mit Spa, ein Restaurant, ein Sportgeschäft und das neue Tourismusbüro von La Punt beherbergen. Der «Innovationscampus» soll ein Ort der Begegnung für Unternehmen, Start-ups, Sportler, Kulturschaffende und die Bevölkerung werden.

Das Gebäude hat eine Gesamtfläche von 7’700 m2 und wurde vom weltbekannten Architekten Norman Foster entworfen. Der InnHub soll ganzjährig geöffnet sein und rund 50 Arbeitsplätze schaffen. Die Finanzierung des InnHubs ist durch die sieben Partner und die Graubündner Kantonalbank sichergestellt.