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Zukunftslösung für Lagalb, Diavolezza und Piz Nair

Die Bergbahnen Lagalb, Diavolezza und Piz Nair wechseln die Besitzer. Die Engadin St. Moritz Mountains AG und die Piz Nair AG haben eine Gesamtlösung für die drei Bahnen vereinbart. Engadin St. Moritz Mountains erwirbt die heutigen Anlagen der Piz Nair AG, im Gegenzug erwirbt die Piz Nair AG die Diavolezza und die Lagalb und wird in Diavolezza Lagalb AG umbenannt. Der Weiterbetrieb der Lagalb wird damit sichergestellt, die Pro Lagalb wird in die Überlegungen der neuen Diavolezza Lagalb AG mit einbezogen.

Medienmitteilung im Auftrag der Engadin St. Moritz Mountains AG, der Piz Nair AG und der Pro Lagalb

 

Die Diavolezza und die Lagalb wechseln per Juni 2017 in die neue Diavolezza Lagalb AG. Die Anlagen auf dem Piz Nair gehen im Gegenzug an die Engadin St. Moritz Mountains AG. Durch diese Gesamtlösung entstehen klar positionierte Bergbahnunternehmen, welche heute schon gut zusammenarbeiten und gemeinsam Verantwortung für die Weiterentwicklung des touristischen Angebots im Oberengadin übernehmen. Ein Arbeitsplatzabbau ist nicht vorgesehen, über die Konditionen der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Wintersaison 2016/2017 beginnt auf der Diavolezza am 22. Oktober und auf der Lagalb am 23. Dezember 2016.


Die Gesamtlösung für alle drei Berge wurde durch die Unternehmerfamilie Niarchos initiiert, welche die Mehrheiten an der Piz Nair AG und an der Corvatsch AG hält. «Wir wollen einen Weiterbetrieb der Lagalb ermöglichen, sehen aber nur eine Möglichkeit dazu, wenn diese mit der Diavolezza zusammen betrieben werden kann», erklärt Franco Tramèr, Verwaltungsratspräsident der Piz Nair AG. Die neue Diavolezza Lagalb AG wird eine Schwestergesellschaft der Corvatsch AG sein. «Dank unserer Erfahrung am hochalpinen Corvatsch haben wir das Know-how, auch die neue Diavolezza Lagalb AG nachhaltig zu betreiben», so Tramèr.


«Die Übernahme des Piz Nair entspricht unserer Strategie, unser Kerngeschäft zu stärken. Sie erlaubt uns, den Betrieb des gesamten Gebietes Corviglia Piz Nair zu verbessern, was im Interesse unserer Gäste im Sommer und im Winter ist», erklärt Luis A. Wieser, Präsident des Verwaltungsrats der Engadin St. Moritz Mountains AG, der kommende Woche abschliessend über das Geschäft entscheidet.

 


Bedeutung der Pro Lagalb


«Die Initiative der Pro Lagalb hat uns mit ermutigt, eine Gesamtlösung für alle drei Berge anzustossen», sagt Franco Tramèr. «Die Pro Lagalb hat eine Reihe interessanter Ideen in die öffentliche Diskussion um die Lagalb eingebracht und viel Vorarbeit geleistet. Wir möchten diese in unsere Überlegungen mit einbeziehen und laden die Unterstützer der Pro Lagalb auch ein, sich an der neuen Diavolezza Lagalb AG als Aktionäre zu beteiligen.»


Erfreut zeigen sich die Co-Initianten George Walliser und Rainer Good, welche seit Dezember 2015 die Rettung der Lagalb erfolgreich vorangetrieben hatten. «Zusammen mit der Diavolezza ist auf dem Piz Lagalb weit mehr möglich als bei einem Alleingang. Wir sind froh, dass sich die beiden Bergbahngesellschaften zu einer Lösung zusammengefunden haben, die im Interesse der gesamten Region liegt. Das Engagement der Familie Niarchos wissen wir sehr zu schätzen. Wir werden uns aktiv einbringen und mithelfen, ein attraktives Angebot für die touristische Zukunft des Piz Lagalb aber auch des ganzen Oberengadins zu entwickeln.»