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Der Engadin Skimarathon der vielen Neuheiten

Fast 13'000 Läuferinnen und Läufer starten am Sonntag in Silvaplana zum 54. Engadin Skimarathon. In Silvaplana wird kurzfristig eine komplette Startinfrastruktur aufgebaut. Die Strecke wird 39 bis 41 Kilometer lang sein, für die Startphase muss die Strasse nach Surlej von 06.00 Uhr bis 10.30 Uhr gesperrt werden. Die Favorit:innen kommen aus der Schweiz, Frankreich und Grossbritannien.

Mit dem Bau des neuen Startgeländes in Silvaplana gehen die Vorbereitungen zum Engadin Skimarathon 2024 in die letzte Runde. Die Engadiner Gemeinden, zahlreiche Voluntaris und beauftragte Unternehmen bauen das kurzfristig errichtete Startgelände in Sils wieder ab und errichten es in Silvaplana von Neuem. Den Teilnehmer:innen soll es am Sonntag an nichts fehlen.

Die Buskolonne wird von St. Moritz her zum Kreisel «Mitte» (Abzweigung nach Surlej/Corvatsch) fahren und ihre Passagiere dort ausladen. Auf der Kantonsstrasse Richtung Campingplatz werden die Lastwagen des Effektentransports aufgereiht sein. Vorbei an den Lastwagen gehen alle Läufer:innen zum Kreisel «Camping» und zum Startgelände des Sportzentrums «Mulets». Dort wird die gesamte Infrastruktur mit Wärmezelten, Toiletten, Wachsservice und Sanitätsdiensten bereitstehen.

Der Startbereich befindet sich am Seeufer unterhalb Mulets. Der Zeitplan für den Start der 29 Wellen bleibt gleich wie in Maloja. Die Teilnehmer:innen gehen gemäss den Farben ihrer Startnummer durch die Eingänge in den Startbereich dort in das Startfeld für ihre Welle

Vom Start führt die Strecke geradeaus über die Strasse nach Surlej in Richtung Champfèrersee. Die Strasse nach Surlej muss deshalb von 06.00 bis 10.30 Uhr gesperrt werden. Damit die Gesamtdistanz durch die Startverlegung nicht all zu kurz wird, suchen die Veranstalter noch nach Möglichkeiten, zusätzliche Streckenteile einzubauen. Die definitive Streckenführung wird am Samstag um 15 Uhr an der Athletenpräsentation im Marathon-Village und über die Website des Engadin Skimarathon veröffentlicht. Die Streckenlänge wird zwischen 39 und 41 Kilometer betragen, 12'800 Läuferinnen und Läufer aus 67 Nationen haben sich bis Freitagmorgen angemeldet. 


Favoriten aus Frankreich, der Schweiz – und Grossbritannien

Wegen der vorausgesagten Schneefälle wird nicht mit einem schnellen Rennen gerechnet. Wie gewohnt ist die Favoritenlisten beim Engadin Skimarathon breit und die Schweiz und Frankreich sind beim zweitgrössten Langlaufrennen der Welt gut vertreten. Aus Frankreich sind zwei ehemalige Gewinner am Start: Vorjahressieger Arnaud Chautemps gehört zu den Favoriten. Christophe Perillat gewann das Steinbockgehörn vor 20 Jahren und hat daher einen gewissen Legendenstatus. Diesen beansprucht natürlich auch Dario Cologna für sich, der den Engadin Skimarathon vier Mal gewann – zuletzt 2019. Ob er zwei Jahre nach seinem Rücktritt im Feld der Vordersten mitmischen kann, ist unklar. 

Auf vier Siege beim Engadiner kann auch Roman Furger zurückblicken: Der Urner gewann zuletzt 2022 und wurde im Vorjahr Sechster. Sollte James Clugnet das Rennen machen, wäre es der erste britische Triumpf im Engadin. Ebenso wie Janik Riebli (Giswil) kam er im laufenden Weltcup im Sprint in die Top Ten. Ebenfalls zu den Kandidaten für das Siegerpodest gehören jungen Bündner Fabrizio Albasini, Isai Näff, Jon-Fadri Nufer und Niclas Steiger.

Auch bei den Frauen gehören junge Einheimische zu den Favoritinnen: Will die Vorjahressiegerin Giuliana Werro (Zernez) ihren Erfolg wiederholen, muss sie sich gegen die 20km-U23-Weltmeisterin Marina Kälin (St. Moritz) durchsetzen. Der Kampf um die Podestplätze wird aber nicht nur unter den Bündnerinnen ausgetragen. Aus Frankreich ist Flora Dolci angereist, die im Weltcup dieses Winters vier Mal in den Top Ten auftauchte. Nicht zu vergessen ist auch die Polin Justyna Kowalczyk. Die zweifache Olympiasiegerin gewann am Donnerstag den Engadin Nachtlauf und wurde beim Engadin Frauenlauf Zweite.

Aktuelle Informationen zum Engadin Skimarathon: www.engadin-skimaraton.ch  

 

Medienmitteilung des Engadin Skimarathon vom 8. März 2024. Christian Gartmann ist seit 2014 Beauftragter für Kommunikation und Medien des Engadin Skimarathon und berät die Veranstalter in Krisenmanagement und Krisenkommunikation.