Taskforce «Corona II Engadin»

Praxisnahe Unterstützung in der Pandemie

Um das Oberengadin dabei zu unterstützen, durch die Pandemie zu kommen, initiierte Christian Gartmann im Juli 2020 die Taskforce «Corona II Engadin» aus Unternehmen der Region und leitenden Mitarbeitenden des Destinationsorganisation Engadin St. Moritz.

Auf Einladung der Taskforce treffen sich mit ihr auch die Gemeinden des gesamten Engadins und der Südtäler (Val Bregaglia, Valposchiavo, Val Müstair) sowie die Destinationsorganisation Engadin Scuol/Samnaun/Val Müstair und andere Destinationen in Graubünden. 

Mit den Verantwortlichen des Kantons Graubünden (Kantonaler Führungsstab KFS, Gesundheitsamt) findet ein gegenseitiger Austausch auf Projekt-/Themenbasis statt. Die Taskforce sieht sich aber nicht als regionaler Führungsstab.

 

Szenarien, Lagebeurteilungen und Ausblicke

Für die Taskforce entwickelte Christian Gartmann zwei Handbücher mit Szenarien im Hinblick auf die Winter- und die Sommersaison. Sie dienen den Anbietern in der Region dazu, sich auf mögliche Entwicklungen der Pandemie vorzubereiten und ihre Mitarbeitenden auszubilden.

Im Wochentakt informiert die Leitung der Taskforce über die

  • aktuelle Lage im Gesundheitswesen Oberengadin
  • Fallzahlen (Lage Schweiz/Ausland)
  • Massnahmen (Schweiz/Ausland)
  • aktuelle Lageentwicklungen
  • aktuelle Tätigkeit der Taskforce
  • Anliegen der Gemeinden
  • die relevanten Entwicklungen der kommenden Wochen

Ein wöchentlicher Newsletter liefert die relevanten Informationen zur Entwicklung der Pandemie und der Schutzbestimmungen und einen Ausblick auf die bevorstehenden Wochen. Er wird von bis zu 3'000 Personen gelesen.

Bei Bedarf koordiniert die Leitung der Taskforce zwischen den Leistungsträgern, Gemeinden und Stellen des Kantons.

 

Aktive Unterstützungsleistungen 

Über die regelmässige Informationstätigkeit und den Dialog mit den Gemeinden hinaus hat die Taskforce situativ Unterstützungsdienste geleistet:

  • Unterstützung der kantonalen Teststrategie
    -  Flächentest in Südbünden (Dezember 2020)
    -  Ausbruchstestung St. Moritz (Januar 2021)
    -  Unterstützung der kantonalen Firmentests
  • Entwicklung eines Schutzkonzeptes für Gemeinden mit Bergbahnen
    Ein kommunales Schutzkonzept war eine Bedingung einer Betriebsbewilligungen für die Bergbahnen im Winter. Die Taskforce entwickelte ein Schutzkonzept. Es wurde von mehreren Gemeinden übernommen. 

  • Unterstützung der Test- und Impfzentren und -dienstleister bei der Lancierung und der Bekanntmachung ihrer Tätigkeit bei den Leistungsträgern und in den Medien.
  • Unterstützung für Gemeinden, Destination und Betriebe in Ereignis- und Krisenkommunikation
    -  Kritik an der Öffnung von Skigebieten
    -  Premiere für Flächentests
    -  Ausbruchshäufungen in St. Moritz im Januar
    -  Weitere situative Medienberatung und Medienarbeit (für Destination, Betriebe, Unterstützung der Interessen in der Region)

 

Beitrag zur positiven Wahrnehmung in der Öffentlichkeit

Die Taskforce veröffentlichte Medientexte zur aktuellen Lage und Tätigkeit oder um die Anliegen ihrer Partner zu unterstützen. 

29. Juli 2021  |  (K)ein Grund zu Feiern: Ein Jahr Taskforce «Corona II Engadin»
2. Juli 2021 | Szenarien des Bundes: Betrachtungen für Graubünden
25. März 2021 | Sieben Faktoren bestimmen unseren Tourismus in der Pandemie
24. Februar 2021 | Die Schliessung der Skiterrassen ist kontraproduktiv
21. Januar 2021 | Die Teststrategie funktioniert - sie braucht aber die Unterstützung aller
29. November 2020 | Skiferien und Skifahren sind nicht gleich Après-Ski-Party
18. November 2020 | Das Engadin bereitet sich auf den Winter mit Corona vor

Die Tätigkeit der Taskforce selbst wird in den Medien und in der Öffentlichkeit positiv thematisiert. Sie konnte so spürbar zur insgesamt positiven Wahrnehmung des Krisenmanagements in Graubünden, Südbünden und der Region Maloja beitragen.

Auch die Leitung des kantonalen Führungsstabes (KFS) begrüsst die Tätigkeit der Taskforce, wie dessen Chef Martin Bühler mehrmals öffentlich betonte. 

Aufwand 

Der Hauptaufwand für die Tätigkeit der Taskforce wird von der Destinationsorganisation getragen. Neben den finanziellen Aufwänden stellt sie über ihre Mitarbeitenden rund die Hälfte der Arbeitsleistung. Die Gemeinden der Region Maloja tragen rund einen Drittel des Gesamtaufwandes. Einzelne Gemeinden der Regionen Bernina und Engiadina Bassa/Val Müstair leisten solidarische Beiträge an die Kosten der Taskforce.

 

Die Leitung Taskforce Corona II Engadin

Jan Steiner, Brand Manager Engadin, Engadin St. Moritz Tourismus AG
jan.steiner@remove-this.estm.ch | +41 79 686 91 91

Christian Gartmann, Projektleiter Taskforce / Koordination Gemeinden
christian@remove-this.gartmann.biz | +41 79 355 78 78